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Neues Feuerwehrgerätehaus für Wachtendonk und Wankum

27.07.2018

Das Gesetz über Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz verpflichtet die Kommunen in Nordrhein-Westfalen dazu, eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten und entsprechende Brandschutzbedarfspläne aufzustellen und umzusetzen. Die Brandschutzbedarfspläne sind laut Gesetz alle fünf Jahre fortzuschreiben.

Die Gemeinde Wachtendonk stellte erstmals im Jahre 2003 einen Brandschutzbedarfsplan auf, der entsprechend der gesetzlichen Vorgabe fortgeschrieben wurde, zuletzt im vergangenen Jahr. Bei dieser Fortschreibung wurden beide Einrichtungen der Wehr in einer detaillierten Überprüfung unterzogen. Wegen fehlender Entwicklungsmöglichkeiten am Standort Wachtendonk überlegt die Gemeinde hier den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Aber auch am Standort Wankum gibt es Defizite, die es zu beseitigen gilt.

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im Juni diesen Jahres wurden erste Überlegungen für einen Neubau angestellt. Angesichts erwarteter Investitionskosten von mehreren Millionen stellte sich erneut die Frage, ob nicht an einem zentralen Standort im Gemeindegebiet eine Einhaltung der vorgegebenen Hilfsfristen gewährleistet werden kann. Nach der Empfehlung des Ausschusses soll die Möglichkeit eines zentralen Standortes nunmehr kurzfristig durch ein Gutachten geklärt werden.

Der Gemeinderat bekräftigte in seiner letzten Sitzung diese Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses. Die Gemeinde ist nun mit der Klärung der Frage beauftragt, ob es innerhalb des Gemeindegebietes zentrale Standorte gibt, die eine Einhaltung der vorgegebenen Hilfsfristen bei nur einem Feuerwehrgerätehaus für beide Ortschaften gewährleisten.

Diese Frage soll durch ein Gutachten geklärt werden, welches kürzlich in Auftrag gegeben wurde.