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Osterfeuer

26.03.2021

Osterfeuer bzw. Brauchtumsfeuer dürfen aufgrund der Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht durchgeführt werden. Dies hat das NRW-Umweltministerium in einem aktuellen Erlass noch einmal bestätigt. Hintergrund ist das aktuelle Versammlungs- und Veranstaltungsverbot nach § 13 Abs. I der Corona-Schutzverordnung. Aufgrund dessen können auch Osterfeuer bzw. Brauchtumsfeuer nicht stattfinden.

Von den aktuellen Corona-Bestimmungen unberührt sind hingegen sogenannte „Wärme- oder Gemütlichkeitsfeuer" (zum Beispiel handelsübliche Feuerschalen) im privaten Raum - beispielsweise im eigenen Garten. Sofern es sich nicht um Party oder sonstige Feiern handelt, sind diese nach wie vor zulässig.

Feuer in Feuerschalen und Feuerkörben dürfen allerdings nicht zur Abfallbeseitigung erfolgen. Das Verbrennen von Pflanzabfällen wie Baum- oder Strauchschnitt ist verboten, diese Abfälle müssen fachgerecht entsorgt werden. Das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Dieses Vorgehen wird in der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Wachtendonk" geregelt.

Verwendet werden können stattdessen naturbelassene Holzscheite oder Presslinge in Form von Holzbriketts (zum Beispiel wie beim Kamin).

Simon, Patrick

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