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Historisches Wankum

Herrensitz Haus Langenfeld. Ein über drei Geschosse gehendes historische Gebäude, das rechte Gebäudeteil liegt etwas zurück, zu ihm führt eine größere FreitreppeDie Ortschaft Wankum zählt zu den fränkischen "Heim-Siedlungen", "Um" bedeutet "Heim", "Wankheim, Heim im Weiden- und Wiesengelände". Aus Wankheim entstand Wankum. Urkundlich erwähnt wird Wankum erstmals als "Wancheim" am 28.August 1279, als dort der Kölner Erzbischof mit dem Herzog von Brabant und den Grafen von Geldern und Kleve den "Wankumer Landfrieden" schloss.

Für die Existenz einer früheren ehemaligen fränkischen Siedlung spricht der Umstand, dass die Pfarre dem heiligen Martin geweiht ist. Die Gründung der Martinspfarre Wankum wird auf die Zeit um 500 angesetzt. Wankum gehörte als Kirchspiel zum geldrischen Amt Krickenbeck und hat mit diesem das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit mit Freud und Leid erlebt.

In jenen Jahrhunderten wuchsen in Wankum Kastelle und Wehrhöfe, Landwehren und Schanzen. Genannt seien hier nur die ritterlichen Güter Pellant, Ingenraedt, Toebroeck (Broker),) und Langenfeld, noch heute eine trutzige Bauernburg, Stammsitz der gräflichen Familie von Spee.

Als zur Franzosenzeit um die Wende zum 19. Jahrhundert eine neue Verwaltungseinteilung kam, wurde Wankum Kantonshauptstadt. In der preußischen Verwaltung nach 1815 wurde der Kreis in zwei Steuer- und Katasterbezirke eingeteilt, Geldern und Wankum.

Mertens, Maria

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