Erdwärme für mehr Klimaschutz nutzen


Mit dem Ziel, eine zukunftssichere klimaneutrale Wärmeversorgung in der Region zu ermöglichen, unterschrieben die Bürgermeister der Kommunen Kerken, Dirk Möcking, Straelen, Bernd Kuse, und Wachtendonk, Paul Hoene, jetzt einen Letter of Intent. Mit dieser Absichtserklärung dokumentieren die Kommunen ihr Interesse an einem gemeinsamen Aufsuchungsfeld „Gelderland-Süd“ zur Erkundung und der späteren gewerblichen Nutzung von Erdwärme.

Vor dem Hintergrund, dass sich der Wärmemarkt in einem tiefgreifenden und komplexen Wandel befindet, zeigt die Machbarkeitsstudie „DEEP-Geothermie-Straelen“, dass es tendenziell möglich und wirtschaftlich ist, auch in den drei Kommunen Wärme aus der Tiefe zu fördern und die Tiefengeothermie einen wesentlichen Beitrag zur künftigen Wärmeversorgung leisten kann.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie versetzen die Stadt Straelen - begleitet von ihrem wissenschaftlichen Partner Fraunhofer IEG - in die Lage, kurzfristig einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuchung bei der Oberen Bergbehörde Arnsberg zu stellen. So sollen kurzfristig das Aufsuchungsfeld und damit die Nutzungsrechte für die beteiligten Kommunen gesichert werden. Außerdem ist es möglich, die Exploration zur Erkundung der hydrothermalen Potentiale gemeinsam zu betreiben und damit Synergien zu nutzen sowie die Aufsuchungsrisiken zu minimieren.